Mittwoch, 1. Juli 2009

Nie scheint uns die Sonne so nah ...

... wie im Sommer. Doch nimmt sie am 04.07.2009 in 152,091 Mio. km die größte Distanz auf ihrer scheinbaren elliptischen Bahn ein, die ja nichts anderes darstellt als die Projektion der Erdbahn um die Sonne.

Der Sommer unserer geografischen Nordhalbkugel leitet sich aus der Schrägstellung der Erdachse zur Umlaufebene ab, weil sich gegenwärtig der Nordpol der Sonne zuneigt.
Im Winter umgekehrt: Nordpol der Sonne abgewandt, aber Erde mit 147,096 Mio. km in Sonnennähe am 04.01.2009.

Der scheinbare Sonnendurchmesser ist jetzt also aufgrund der größten Entfernung kleiner, dennoch so nachhaltig „sonnig“ in unserer Wahrnehmung. – Ein überzeugendes Beispiel für zu erkennende Gesetzmäßigkeiten, die sich nicht an Scheinbarkeiten andocken, sondern faszinierende logische Vorgänge repräsentieren.

Kann es verwundern, dass der Massen-Medien-Mensch derartiges kaum kennt, stattdessen aber durch den medialen Transfer glaubt, die Sonne stehe jetzt gemäß astrologischen Wahnsinns im Zeichen Krebs, während sie eindeutig vor dem Sternbild Zwillinge residiert?

So hinters Licht geführt, glaubt die Masse auch an den „Klimawahn“!

Sol omnia regit – Die Sonne regiert alles, erkannten bereits die Römer (Griechen, Ägypter u.a. ebenso). Ihrer Kultur wurde heimgeleuchtet, als sie sich immer schwergewichtiger der oberflächlichen Trivialität hingaben.

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